Baugruppe Kreativquartier: Jetzt mitmachen!

Warum das Kreativquartier?

Das Kreativquartier ist ein kleines Baugebiet in zentraler Lage. Auf dem Gelände zwischen Dachauer-, Loth-, Schwere-Reiter-, Heß- und Infanteriestraße soll ein urbanes Stadtquartier entstehen, in dem Wohnen und Arbeiten mit Kunst, Kultur und Wissen verknüpft werden.

Wenn sich eine Baugruppe findet, will sich die Stadtwerkschaft auf das dortige städtische Grundstück bewerben.

Bis wann kann ich mich auf die Baugruppe bewerben?

Die Bewerbungsphase läuft ab jetzt bis 15. Dezember 2018.

Ablauf der Bewerbung:

Interessenten, die Mitglieder mit Wohnrecht der Genossenschaft Stadtwerkschaft e.V. sind, schreiben eine E-Mail an kreativquartier@stadtwerkschaft.de.
Benötige Inhalte der E-Mail: Mitgliedsnummer und/oder Name, eine kurze Begründung der gewünschten Teilnahme an der Baugruppe, Angabe des Wohnmodells (EOF, München Modell oder KMB, siehe unten), benötigte Wohnungsgröße (Anzahl der dort wohnenden Personen + 1 Zimmer) > siehe Stadtwerkschafts-Mitgliederinfo vom Oktober 2018

Alle Interessenten bekommen dann eine Info des Vorstands zum weiteren Vorgehen.

Wie ist der Zeitplan für das Bauprojekt inkl. Fertigstellung?

  • Frühjahr 2019: Bewerbung der Stadtwerkschaft auf ein Grundstück
  • vsl. Herbst 2019: Grundstücksvergabe
  • vsl. Herbst 2020: Ende der Planungsphase und Baubeginn
  • Fertigstellung des Bauprojektes ca. 2 Jahre nach Baubeginn

Wieviel Zeit werde ich in die Baugruppe investieren müssen?

Die Baugruppe wird sich ca. ein – bis zweimal pro Monat treffen, um in moderierten Workshops Ergebnisse für das Wohnprojekt zu erarbeiten. Diese Treffen sind Pflichttermine, da nur durch eine lebendige Beteiligung ein Wohnprojekt entsteht, das zur Baugruppe passt.

Was kostet es mich jetzt und insgesamt?

Die Einlage für die Teilnahme an der Baugruppe bemisst sich nach dem persönlichen Wohnmodell:

EOF (Einkommensorientierte Förderung): 2.500 Euro
München Modell: 5.000 Euro
KMB (Konzeptioneller Mietwohnungsbau): 7.500 Euro

  • Fällig zum Beginn der Planungsphase: ca. 10% der wohnungsbezogenen Pflichtanteile
  • Fällig zum Beginn der Bauphase: 100% der wohnungsbezogenen Pflichtanteile

Die wohnungsbezogenen Pflichtanteile sind abhängig von Wohnungsgröße und Wohnmodell

(EOF: ca. 450 Euro pro m², München Modell: ca. 1.500 Euro pro m², KMB: ca. 2.000 Euro pro m²). Achtung: Diese Zahlen sind Schätzungen und basieren auf Referenzprojekten.

Die spätere Nutzungsgebühr (=Miete) ist ebenfalls abhängig von der Wohnungsgröße und Wohnmodell (EOF: ca. 5,85 € pro m², München Modell: ca. 11,50  € pro m², KMB: ca. 14,50 € pro m²).
Achtung: Diese Zahlen sind Schätzungen und basieren auf Referenzprojekten.

Was ist das Tolle bei der Teilnahme an der Baugruppe?

Wer in der Baugruppe aktiv ist, sichert sich zwei wesentliche Vorteile:

1. Die Mitglieder, die sich über den gesamten Zeitraum in der Baugruppe engagieren, haben Vorrang in der Wohnungsvergabe. Voraussetzung ist natürlich, dass das Bauprojekt tatsächlich realisiert wird. Achtung: Die exakte Zuweisung der Wohnungen erfolgt erst nach der Planungsphase.

2. Die grundsätzliche Ausrichtung des Bauprojektes (z.B. Wohnungsgröße, Gestaltung der Gemeinschaftsflächen) können die Aktiven in der Baugruppe beeinflussen.

Kann ich nachträglich einsteigen?

Ein nachträglicher Einstieg ist grundsätzlich erstmal nicht vorgesehen, da die Diskussion in der Baugruppe ein laufender Prozess ist. Bei einer guten Begründung können wir aber auch eine Ausnahme machen.

Kann ich eigene Ideen in die Planung einbringen?

Eigene Ideen sind immer willkommen und bringen das Bauprojekt weiter. Natürlich gibt es dabei auch Grenzen aus gesetzlichen Vorgaben, Bebauungsplan und Baukosten, die es zu beachten gilt. Ideen und Grenzen werden Teil der Workshops sein.

Komme ich auch als investierendes Mitglied in die Baugruppe?

Nein. Die Baugruppe setzt sich ausschließlich aus Mitgliedern zusammen, die auch in das Bauobjekt einziehen werden. Ein investierendes Mitglied kann allerdings durch mehr Genossenschaftsanteile das Projekt unterstützen. Je höher unser Eigenkapital, desto weniger Fremdkapital müssen wir aufnehmen.

Wo ist die genaue Lage auf dem Gelände des Kreativquartiers?

Für Baugenossenschaften sind voraussichtlich drei Baufelder auf dem KreativFELD vorgesehen. Die Frage nach dem genauen Grundstück kann erst zum Zeitpunkt der städtischen Ausschreibung (angekündigt für Frühjahr 2019) beantwortet werden. Je näher der Termin kommt, umso konkreter werden die Informationen.

Wie werden die Wohnungen aussehen (Ausrichtung, Balkon, Größe, Zimmer…)?

Die konkrete Gestaltung der Wohnungen wird erst in der Planungsphase (nachdem die Stadtwerkschaft das Grundstück bekommen hat) festgelegt. Grundlagen hierfür werden bereits durch die Baugruppe erstellt. Auch hier gilt: Je weiter das Projekt voranschreitet, desto detaillierter die Informationen. Nur die Anzahl der Zimmer ist in unseren Wohnungsvergabekriterien festgelegt: Anzahl der Personen + 1 = Zimmeranzahl.

Wird es Kindergarten, Schule, Spielplatz, Ladengeschäfte geben?

Neben den Wohnungen sind geplant: eine Grundschule mit Sporthalle, drei Kinderhäuser, Einzelhandel, Flächen für die Hochschule, Flächen für zusätzliche kulturelle und kreativwirtschaftliche Nutzungen im Bereich der denkmalgeschützten Hallen.

Sind Tiefgaragen geplant?

Ja. Die Stadt München gibt vor, dass bei Neubauten einen Stellplatzschlüssel von 1,0 (pro Wohnung einen Stellplatz) geben muss. Dies können wir durch ein gutes Mobilitäskonzept reduzieren. Diese Stellplätze werden überwiegend in Tiefgaragen geplant.

Wie sieht die Verkehrsanbindung aus?

Das Kreativquartier ist am Verkehrsknotenpunkt Leonrodplatz gelegen, wo mehrere Trambahnlinien und Busse fahren.

Welche Risiken bestehen?

Mögliche Szenarien in Kursiv und die Einschätzung des Risikos nach heutigem Stand:

Die Stadtwerkschaft erhält das Grundstück nicht. Die Konsequenz wäre: Die Bewerbungsunterlagen wurden umsonst erstellt und die Einlage für die Baugruppe ist weg. Die Wahrscheinlichkeit hierfür wird als sehr hoch eingeschätzt, da es vsl. viele Interessierte und damit hohen Wettbewerb im Rahmen der Grundstücksausschreibung geben wird.

In der Planungsphase werden nicht genügend wohnungsbezogene Pflichtanteile eingezahlt.  Konsequenz wäre: Die Stadtwerkschaft muss aus dem Bauprojekt aussteigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Risiko eintritt, wird als gering eingeschätzt, da ausreichend Interesse am Bauprojekt in der Genossenschaft vorhanden ist.

Die Kosten für Bau und/oder Grundstück werden höher als erwartet. Konsequenz: Die wohnungsbezogenen Pflichtanteile erhöhen sich. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist gering bis mittel, da unsere Kalkulation konservativ gerechnet ist.

Der Ausschreibungstermin verzögert sich. Konsequenz: auch der Einzugstermin verzögert sich. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist nach den bisherigen Abläufen bei städtischen Ausschreibungen mittel bis hoch einzuschätzen.

Was passiert, wenn unsere Bewerbung auf ein Grundstück nicht erfolgreich ist?

Wenn die Bewerbung fehlschlägt, endet das Projekt. Die Teilnehmer dieser Baugruppe wechseln dann nicht automatisch in ein Folgeprojekt, da jedes Bauprojekt und damit auch die Baugruppe individuell ist. Mit einer guten Begründung ist natürlich ein Wechsel in eine andere Baugruppe möglich. Dies beinhaltet aber auch die Zustimmung der Baugruppe.

Kann der geleistete Beitrag (Geld, Planungsunterlagen) auf ein Folgeprojekt übertragen werden?

Nein. Die Beträge aus dem Projekt können nicht auf ein Folgeprojekt übertragen werden.

Grundsätzliche Ziele für ein Bauprojekt können aber als Vorlage für ein Folgeprojekt verwendet werden, wodurch dieses eventuell profitieren kann.

Welche weiteren Projekte sind geplant? Wie hoch ist hier das Risiko?

Parallel zum Kreativquartier ist die Bewerbung für das Bauprojekt Bayernkaserne geplant. Das Risiko ist bei dem Projekt gering, da es ein großes Angebot aus ausgeschriebenen Flächen geben wird – siehe FAQs unter diesem Link.

In Aussicht für die Zukunft steht außerdem weiterhin das Bauprojekt Zschokkestraße. Dazu sind wir derzeit in Gesprächen mit den SWM. Baureif würde dieses Grundstück Stand heute (November 2018) aber erst 2022 werden.

Ist bei allen Projekten Erbbaurecht vorgesehen?

Die städtischen Grundstücke sollen zukünftig nur noch in Erbbaurecht vergeben werden. Eventuell gibt es noch eine Ausnahme für Genossenschaften.

Wäre es nicht besser, ein Grundstück zu kaufen?

Kommt drauf an. Wenn wir einen guten Vertrag für ein Grundstück mit langer Laufzeit und niedrigem Erbpachtzins bekommen, ist Erbbaurecht für eine junge Genossenschaft mit wenig Eigenkapital attraktiv.

Hier gibt es den Flyer zur Baugruppe Kreativquartier zum Download.

Bei der Baugruppe mitmachen? Hier gibt es die Absichtserklärung zum Download.

Baugruppe Bayernkaserne: Jetzt mitmachen!

Fragen und Antworten zur Baugruppe Bayernkaserne

Warum die ehemalige Bayernkaserne?

Auf dem Gebiet der ehemaligen Bayernkaserne (hier findet ihr weitere Infos) entsteht ein attraktives neues Stadtquartier mit rund 5.500 Wohnungen für bis zu 15.000 Menschen. Ein großer Teil ist für Genossenschaften vorgesehen und damit eine sehr gute Möglichkeit, ein genossenschaftliches Wohnprojekt im innerstädtischen Gebiet umzusetzen. Die Bayernkaserne ist auf absehbare Zeit das letzte innerstädtische Gebiet in dieser Größenordnung, das zur Ausschreibung ansteht.

Bis wann kann ich mich auf die Baugruppe bewerben?

Die Bewerbungsphase läuft ab jetzt bis 15. Dezember 2018.

Ablauf der Bewerbung: Interessenten, die Mitglieder mit Wohnrecht der Genossenschaft Stadtwerkschaft e.V. sind, schreiben eine E-Mail an bayernkaserne@stadtwerkschaft.de.

Benötige Inhalte der E-Mail: Mitgliedsnummer und/oder Name, eine kurze Begründung der gewünschten Teilnahme an der Baugruppe, Angabe des Wohnmodells (EOF, MM oder KMB), benötigte Wohnungsgröße (Anzahl der dort wohnenden Personen + 1 Zimmer) > siehe Stadtwerkschafts-Mitgliederinfo vom Oktober 2018.

Alle Interessenten bekommen dann eine Info des Vorstands zum weiteren Vorgehen.

Wie ist der Zeitplan, wann ist die Fertigstellung des Baus geplant?

  • Sommer 2019: Bewerbung der Stadtwerkschaft auf ein Grundstück
  • Herbst 2019: Stadtwerkschaft bekommt Grundstück
  • ab Herbst 2020: Ende der Planungsphase und Baubeginn
  • ca. 2 Jahre nach Baubeginn: Fertigstellung des Bauprojekts

Wieviel Zeit werde ich in die Baugruppe investieren müssen?

Die Baugruppe wird sich ca. einmal pro Monat treffen, um in moderierten Workshops Ergebnisse für das Wohnprojekt zu erarbeiten. Diese Treffen sind Pflichttermine, da nur durch eine lebendige Beteiligung ein Wohnprojekt entsteht, das zur Baugruppe passt.

Was kostet mich die Teilnahme an der Baugruppe jetzt und später?

Die Einlage für Teilnahme an der Baugruppe bemisst sich nach dem persönlichen Wohnmodell:

Fällig zum Beginn der Planungsphase: ca. 10% der wohnungsbezogenen Pflichtanteile

Fällig zum Beginn der Bauphase: 100% der wohnungsbezogenen Pflichtanteile

Die wohnungsbezogenen Pflichtanteile sind abhängig von Wohnungsgröße und Wohnmodell (EOF: ca. 450 € pro m², München Modell: ca. 1.000 € pro m², KMB: ca. 1.700 € pro m²). Achtung: Diese Zahlen sind Schätzungen und basieren auf Referenzprojekten.

Die spätere Nutzungsgebühr (=Miete) ist ebenfalls abhängig von der Wohnungsgröße und Wohnmodell (EOF: ca. 5,85 € pro m², München Modell: ca. 11,50  € pro m², KMB: ca. 13,50 € pro m²).
Achtung: Diese Zahlen sind Schätzungen und basieren auf Referenzprojekten.

Was ist das Tolle bei der Teilnahme an der Baugruppe?

Wer in der Baugruppe aktiv ist, sichert sich zwei wesentliche Vorteile:

1. Die Mitglieder, die sich über den gesamten Zeitraum in der Baugruppe engagieren, haben Vorrang in der Wohnungsvergabe. Voraussetzung ist natürlich, dass das Bauprojekt tatsächlich realisiert wird. Achtung: Die exakte Zuweisung der Wohnungen erfolgt erst nach der Planungsphase.

2. Die grundsätzliche Ausrichtung des Bauprojektes (z.B. Wohnungsgröße, Gestaltung der Gemeinschaftsflächen) können die Aktiven in der Baugruppe beeinflussen.

Kann ich nachträglich einsteigen?

Ein nachträglicher Einstieg ist grundsätzlich erstmal nicht vorgesehen, da die Diskussion in der Baugruppe ein laufender Prozess ist. Bei einer guten Begründung können wir aber auch eine Ausnahme machen.

Kann ich eigene Ideen in die Planung einbringen?

Eigene Ideen sind immer willkommen und bringen das Bauprojekt weiter. Natürlich gibt es dabei auch Grenzen aus gesetzlichen Vorgaben, Bebauungsplan und Baukosten, die es zu beachten gilt. Ideen und Grenzen werden Teil der Workshops sein.

Komme ich auch als investierendes Mitglied in die Baugruppe?

Nein. Die Baugruppe setzt sich ausschließlich aus Mitgliedern zusammen, die auch in das Bauobjekt einziehen werden. Ein investierendes Mitglied kann allerdings durch mehr Genossenschaftsanteile das Projekt unterstützen. Je höher unser Eigenkapital, desto weniger Fremdkapital müssen wir aufnehmen.

Wo ist die genaue Lage auf dem Gelände der Bayernkaserne ?

Diese Frage kann erst zum Zeitpunkt der städtischen Ausschreibung (angekündigt für Sommer 2019) beantwortet werden. Je näher der Termin kommt, umso konkreter werden die Informationen. Nach aktuellem Stand werden es vermutlich Grundstücke im Süden des Gebiets sein.

Wie werden die Wohnungen aussehen (Ausrichtung, Balkon, Größe)?

Die konkrete Gestaltung der Wohnungen wird erst in der Planungsphase (nachdem die Stadtwerkschaft das Grundstück bekommen hat) festgelegt. Grundlagen hierfür werden  durch die Baugruppe erstellt. Auch hier gilt: Je weiter das Projekt voranschreitet, desto detaillierter die Informationen. Nur die Anzahl der Zimmer ist in unseren Wohnungsvergabekriterien festgelegt: Anzahl der Personen + 1 = maximal nutzbare Zimmeranzahl.

Wird es Kindergarten, Schule, Spielplatz, Ladengeschäfte geben?

Neben den Wohnungen sind Kindertagesstätten, zwei Schulstandorte mit einem Gymnasium, zwei Grundschulen, eine Förderschule, eine Musikschule und Sportanlagen vorgesehen. Weiterhin sind soziale Einrichtungen wie ein Seniorenzentrum, eine Jugendfreizeitstätte und Nachbarschaftstreffs, eine Zweigstelle der Münchner Volkshochschule, ein großer Lebensmittelmarkt und weitere Geschäfte geplant.

Sind Tiefgaragen geplant?

Ja. Die Stadt München gibt vor, dass bei Neubauten ein Stellplatzschlüssel von 1,0 (pro Wohnung einen Stellplatz) realisiert werden muss. Dies können wir durch ein gutes Mobilitätskonzept reduzieren.

Wie sieht die Verkehrsanbindung jetzt und in Zukunft aus?

Momentan gibt es gut frequentierte Busverbindungen zur U-Bahnlinie U2 (Am Hart) und U6 (Kieferngarten), die passend zum Verkehrsaufkommen erweitert und verstärkt werden. Geplant ist die Verlängerung der Trambahnlinie 23, so dass eine Trasse durch das Gelände führt, die so genannte Magistrale.

Welche Risiken bestehen für die Bewerbung und das Bauprojekt?

Mögliche Szenarien in Kursiv und die Einschätzung des  Risikos nach heutigem Stand:

Die Stadtwerkschaft erhält das Grundstück nicht. Die Konsequenz wäre: Die Bewerbungsunterlagen wurden umsonst erstellt und die Einlage für die Baugruppe ist weg. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist jedoch gering, da viele Wohneinheiten auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne ausgeschrieben werden.

In der Planungsphase werden nicht genügend wohnungsbezogene Pflichtanteile eingezahlt. Konsequenz wäre: Die Stadtwerkschaft muss aus dem Bauprojekt aussteigen. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Risiko eintritt, gering, da ausreichend Interesse am Bauprojekt in der Genossenschaft vorhanden ist.

Die Kosten für Bau und/oder Grundstück werden höher als erwartet. Konsequenz: Die wohnungsbezogenen Pflichtanteile erhöhen sich. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist gering bis mittel, da unsere Kalkulation konservativ gerechnet ist.

Der Ausschreibungstermin verzögert sich. Konsequenz: auch der Einzugstermin verzögert sich. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist nach den bisherigen Abläufen bei städtischen Ausschreibungen mittel bis hoch einzuschätzen.

Was passiert, wenn unsere Bewerbung auf ein Grundstück nicht erfolgreich ist?

Wenn die Bewerbung fehlschlägt (siehe oben – das Risiko wird als gering bewertet), endet das Projekt. Die Teilnehmer dieser Baugruppe wechseln dann nicht automatisch in ein Folgeprojekt, da jedes Bauprojekt und damit auch die Baugruppe individuell ist. Mit einer guten Begründung ist natürlich ein Wechsel in eine andere Baugruppe möglich. Dies beinhaltet aber auch die Zustimmung der Baugruppe.

Kann der geleistete Beitrag (Geld, Planungsunterlagen) auf ein Folgeprojekt übertragen werden?

Nein. Die Beträge aus dem Projekt können nicht auf ein Folgeprojekt übertragen werden. Grundsätzliche Ziele für ein Bauprojekt können aber als Vorlage für ein Folgeprojekt verwendet werden, wodurch dieses eventuell profitieren kann.

Wann sind weitere Projekte geplant?

Parallel zur Bayernkaserne ist eine Bewerbung für das Bauprojekt Kreativquartier geplant. Das Risiko, dass die Stadtwerkschaft fürs Kreativquartier keinen Zuschlag erhält, ist jedoch hoch: Das Grundstück ist klein und vsl. sehr begehrt – hier ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Genossenschaften bewerben, als Baugrund zu vergeben ist. Dieses Bauprojekt wird wegen der zentralen Lage in Neuhausen nahe Leonrodplatz und den höheren Grundstückspreisen insgesamt teurer.

In Aussicht steht außerdem weiterhin das Bauprojekt Zschokkestraße. Dazu sind wir derzeit in Gesprächen mit den SWM. Baureif würde dieses Grundstück Stand heute (November 2018) aber erst 2022 werden.

Ist bei allen Projekten Erbbaurecht vorgesehen?

Die städtischen Grundstücke sollen zukünftig nur noch in Erbbaurecht vergeben werden. Eventuell gibt es noch eine Ausnahme für Genossenschaften.

Wäre es nicht besser, ein Grundstück zu kaufen?

Kommt drauf an. Wenn wir einen guten Vertrag für ein Grundstück mit langer Laufzeit und niedrigem Erbpachtzins bekommen, ist Erbbaurecht für eine junge Genossenschaft mit wenig Eigenkapital attraktiv.

Hier gibt es den Flyer zur Baugruppe Bayernkaserne zum Download.

Bei der Baugruppe mitmachen? Hier gibt es die Absichtserklärung zum Download.

Die Stadtwerkschaft feiert Einjähriges!

Happy birthday to us… Am Freitag, 13. April 2018, feiern wir gemeinsam unser einjähriges Bestehen! Anfang 2017 sind wir mit 31 Frauen und Männern als Stadtwerkschaft gestartet und sind mittlerweile auf 90 Mitglieder gewachsen. Das muss gefeiert werden – mit Mitgliedern, Unterstützern, Interessierten und künftigen Genossen!

Los geht’s um 20 Uhr im Provisorium, Lindwurmstraße 37, nahe Sendlinger Tor in München. Herzlich eingeladen sind alle Stadtwerkschafts-Mitglieder, deren Freunde und Familie und außerdem alle, die nur mal neugierig sind, wer eigentlich hinter dieser Genossenschaft steckt. Der Eintritt ist frei, Getränke zahlt man selbst. Kommt zahlreich!

Die Stadtwerkschaft auf Facebook

Seid Ihr interessiert, was wir von der Stadtwerkschaft immer so treiben? Dann am besten schnell unsere frisch gestartete Seite @stadtwerkschaft auf Facebook liken und auf dem Laufenden bleiben!

Wir freuen uns außerdem über geteilte Posts oder Kommentare auf unserer Seite!

Vom 7. bis 9. Dezember 2017 haben wir an unserem Bewerberstand für den Wilhelm-Dröscher-Preis in Berlin (yippieh, ein 2. Preis für uns! Hier gibts mehr dazu) eine Facebook-Fotoaktion gestartet. Viele kamen bei uns vorbei und hatten Spaß daran, sich mit einem Gadget ihrer Wahl vor unserem „Wohnklo“ fotografieren zu lassen – alle Bilder seht ihr auf unserer Facebookseite.

Foto: München ist bunt

 

Newsletter-Archiv

Hier finden Sie die bisher veröffentlichten Newsletter unserer Stadtwerkschaft eG für alle Interessierten:

1. Newsletter der Stadtwerkschaft Januar 2018

2. Newsletter der Stadtwerkschaft Februar 2018

3. Newsletter der Stadtwerkschaft März 2018

4. Newsletter der Stadtwerkschaft April 2018

5. Newsletter der Stadtwerkschaft Mai 2018

6. Newsletter der Stadtwerkschaft Juni 2018

7. Newsletter der Stadtwerkschaft Juli 2018

8. Newsletter der Stadtwerkschaft August 2018

9. Newsletter der Stadtwerkschaft September 2018

2017:

9. Newsletter der Stadtwerkschaft Dezember 2017

8. Newsletter der Stadtwerkschaft November 2017

7. Newsletter der Stadtwerkschaft Oktober 2017

6. Newsletter der Stadtwerkschaft September 2017

5. Newsletter der Stadtwerkschaft August 2017

4. Newsletter der Stadtwerkschaft Juli 2017

3. Newsletter der Stadtwerkschaft Juni 2017

2. Newsletter der Stadtwerkschaft Mai 2017

1. Newsletter der Stadtwerkschaft April 2017

 

Möchten Sie sich anmelden, um den jeweils aktuellen Newsletter bequem per E-Mail zu erhalten? Hier geht es zum Onlineformular

 

 

Forum Stadtwerkschaft – die nächsten Termine

Das Forum Stadtwerkschaft für alle Interessenten findet künftig alle zwei Monate von 17 bis 17.45 Uhr statt.

Die nächsten Termine:

  • Dienstag, 5. Juni 2018
  • Dienstag, 7. August 2018
  • Dienstag, 2. Oktober 2018
  • Dienstag, 4. Dezember 2018

Treffpunkt ist im großen Vortragssaal „Kino“ (Raum D0.00 = D0.70) der Stadtwerke-Zentrale in der Emmy-Noether-Straße 2, 80992 München. Anfahrt z.B. mit der U1/U7 bis Westfriedhof oder der Tram 20/21 bis Borstei bzw. Stadtwerke München.

In einer zwanglosen Runde stellen wir allen Interessierten unsere Wohnbaugenossenschaft vor und erklären, was eine Mitgliedschaft bedeutet. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, einfach vorbeischauen. Alle sind herzlich willkommen!

Und hier unsere neuen Flyer mit den Forums-Terminen im Hoch- und Querformat – bitte gern vielfach herunterladen, ausdrucken, weiterschicken und überall verteilen:

Flyer_ForumStadtwerkschaft_A4hoch

Flyer_ForumStadtwerkschaft_A4quer

Anmelden für den Newsletter

Sie möchten ebenfalls regelmäßig Neuigkeiten und Wissenswertes über die Stadtwerkschaft eG erfahren? Nutzen Sie einfach das Online Formular zur Anmeldung für den Newsletter!

Ihre Daten werden ausschließlich für den Newsletter-Versand verwendet und nicht weiterverbreitet. Abmelden ist natürlich jederzeit ebenfalls über ein  Online Formular möglich!

Presseberichte zur Stadtwerkschaft

Auch 2018 findet die Stadtwerkschaft mediale Erwähnung:

Vorbildlich: In der Studie „Mitarbeiterwohnen – mehr als ein Instrument aktiver Personalpolitik“ des Berliner Forschungs- und Beratungsinstituts RegioKontext werden die Stadtwerke München mit ihrer Werkswohnungs-Offensive (S. 26) ebenso wie die aus der Belegschaft gegründete Genossenschaft Stadtwerkschaft (S. 27) vorgestellt.

„In München bauen jetzt die Genossen“ lautet der Titel eines Berichts der Immobilienzeitung vom 24.5.2018. Unser Vorstand Thorsten kommt für die Stadtwerkschaft zu Wort: Wir sind eine von 11 neuen Genossenschaften, die sich in den vergangenen drei Jahren in München mit dem Ziel Wohnungsbau gegründet haben.

In der Serie „München 2040 – Stadt der Zukunft“ wirft der Münchner Merkur einen Blick auf Genossenschaften wie die Stadtwerkschaft:

Münchner Merkur 28.3.2018: Höher, kleiner, günstiger: Unsere Wohn-Zukunft

Pressekonferenz „Junge Münchner Genossenschaften“ der mitbauzentrale München:

Zum Jahresauftakt durften wir uns beim Pressetermin der mitbauzentrale zusammen mit der Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merk präsentieren. Neun junge Münchner Wohnungsbaugenossenschaften stellten sich vor, die sich alle in den vergangenen drei Jahren gegründet haben – wie die Stadtwerkschaft Anfang 2017.

 

Presse-Rückschau auf unser erstes Jahr:

Wir strahlen immer noch: Beim Wilhelm-Dröscher-Preis 2017, der am 9. Dezember 2017 auf dem SPD-Parteitag in Berlin verliehen wurde, hat uns die Jury unter Leitung von Heidemarie Wieczorek-Zeul einen zweiten Preis zugesprochen! Hier der Bericht in „Vorwärts“: https://www.vorwaerts.de/artikel/spd-parteitag-wilhelm-droescher-preis-gleich-dreifach-vergeben

Auf Youtube gibt es das Video der Preisverleihung (Stadtwerkschaft ab Minute 14): https://www.youtube.com/watch?v=jwXXJi7AluM

Und besonders geehrt fühlen wir uns durch die lobende Erwähnung des SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz in seiner Abschlussrede zum Parteitag – als Aktive, die mit der „wunderbaren neuen und gleichzeitig ganz alten, traditionellen Form einer Genossenschaft eines der virulentesten Probleme unserer Gesellschaft“ anpacken – „bezahlbaren Wohnraum für alle“! Hier der Videobeweis (ab Minute 6:55): https://www.youtube.com/watch?v=xwXJzF4PFH4

Drei Tage Ausstellungsstand als Wilhelm-Dröscher-Preis-Bewerber beim SPD-Parteitag im CityCube Berlin – das waren unzählige interessierte Gespräche, viel Beteiligung und zuhauf fröhliche Fotos bei unserer Facebook-Aktion, tolle Begegnungen mit weiteren fantastischen ehrenamtlichen Projekten. Hier einige Eindrücke:

Juryvorsitzende Heidemarie Wieczorek-Zeul am Stand der Stadtwerkschaft:

Bauministerin Barbara Hendricks schaute vorbei:

Auf dem Monitor spielten wir Gesichter der Stadtwerkschaft und Fotos unserer Aktivitäten:

Heiß begehrt bei unserer Facebook-Fotoaktion – die liebevoll gebastelten Stadtwerkschafts-Gadgets:

Ein voller Stand mit lauter fröhlichen Münchnern:

Auch Natascha Kohnen, frisch gewählte stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, informierte sich bei uns:

 

 

 

 

 

Glückliche Gesichter bei der Preisverleihung:

 

Weitere Presseberichte 2017:

  • Im Magazin „Mitbestimmung“ Nr. 6/2017 der Hans-Böckler-Stiftung wird der Stadtwerkschaft ein ganzseitiger Artikel gewidmet:

MITBESTIMMUNG, Dezember 2017, S. 37: Bezahlbarer Wohnraum für die Stadtwerker

 

  • Die Gewerkschaft Verdi hat in ihrer Mitgliederzeitschrift PUBLIK im Juli 2017 einen Artikel zur Stadtwerkschaft veröffentlicht:

Verdi-Mitgliederzeitung PUBLIK, Ausgabe 5/2017: Ab jetzt Baugenossen

 

  • Münchner Merkur und TZ haben das Thema genossenschaftlicher Wohnungsbau als Mittel gegen die Mietpreisspirale aufbereitet. Im Artikel wird auch die Stadtwerkschaft als „Münchens jüngste Genossenschaft“ vorgestellt – das lesen wir natürlich gern!

TZ und Münchner Merkur, 3. Juli 2017: So sagt München den hohen Mieten den Kampf an

 

  • Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB Region München hat schon im Mai die Stadtwerkschaft am 26. Mai 2017 als positives Beispiel für Wohnungsbau für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorgestellt. Vorstandsmitglied Thorsten Bockmühl und Aufsichtsratsvorsitzender Karl Geigenberger repräsentierten die Wohnungsbaugenossenschaft bei diesem Pressetermin. Das Medienecho war umfangreich – wir freuen uns sehr darüber!

Süddeutsche Zeitung, 26. Mai 2017: Wohnungsbau – Hand in Hand

TZ und Münchner Merkur, 29. Mai 2017: So wollen Stadtwerke-Mitarbeiter günstige Wohnungen schaffen

Abendzeitung, 27. Mai 2017: Vorbild für andere Betriebe  – Günstig wohnen? Stadtwerkler gründen Genossenschaft

Erster Infotermin – Rückblick und Material zum Nachlesen

Mit vielen weiteren Mitgliedern möchten wir das Projekt genossenschaftlicher Wohnungsbau in München gemeinsam voranbringen!

Beim ersten Infotermin der Stadtwerkschaft am 5. April 2017 ließen sich rund 80 interessierte Kolleginnen und Kollegen der Stadtwerke und ihrer Konzerntöchter über den aktuellen Arbeitsstand der Wohnungsbaugenossenschaft u.a. zu den Themen Wohnen, Mitgliedschaft und Grundstücke informieren.

Wie weit würdet ihr rausziehen? Die Vergabe der roten Punkte zeigt: Innenstadtlagen bevorzugt.

Nach einem Vortrag der Vorstandsmitglieder Pia Fuchs und Thorsten Bockmühl folgte ein intensiver Austausch an drei Infoständen. Hier gaben Mitglieder der Stadtwerkschaft Auskunft zu den Themen „Wie bekomme ich eine Wohnung? Wie sieht eine Mitgliedschaft aus?“ sowie „Wie und wo wollen wir wohnen?“.

Die Infostände – hier zum Thema Wohnkonzepte und Förderung – waren rege besucht.

Wir freuen uns riesig über das große Interesse – allen neuen Mitgliedern  ein herzliches Willkommen! Wer Mitglied mit Wohnrecht oder investierendes Mitglied der Stadtwerkschaft werden möchte: bitte das Online-Formular hier auf der Homepage ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben – und dann an uns schicken.

Für alle, die nicht dabei sein konnten oder nochmal in Ruhe nachlesen möchten:

Was sind die Ziele und wer sind die Akteure der Stadtwerkschaft? Der einleitende Vortrag unserer Vorstands-Mitglieder hier zum Nachblättern:

Stadtwerkschaft-Infotermin-Vorstand

Wie wollen wir wohnen? Die Arbeitsgruppe Wohnkonzepte hat ihre Ideensammlung für unser Bauprojekt vorgestellt – gemeinschaftlich, ökologisch verantwortlich, modern und in sozialer Vielfalt. Und so kann das aussehen:

Stadtwerkschaft-Wohnkonzepte-170405_Info-Termin

Was muss ich bezahlen? Wer als Mitglied mit Wohnrecht in die frisch gebauten Genossenschaftswohnungen einzieht, der muss neben der monatlichen „Miete“ weitere Pflichtanteile einbringen (die mit dem Einzug fällig werden und nach einem Auszug und Austritt aus der Genossenschaft gemäß der festgeschriebenen Fristen wieder rückzahlbar sind). Nur dadurch lässt sich das Projekt finanzieren. Eine der meistgestellten Fragen lautete daher: Was kostet mich das?

Diese Frage lässt sich erst dann konkret beantworten, wenn das Grundstück gekauft ist und die Details zum Wohnprojekt und Fördermöglichkeiten feststehen. Die Stadtwerkschaft eG will von den im ersten Projekt geplanten Wohnungen 20 % gemäß einkommensorientierter Förderung (EOF), 40 % gemäß München Modell (MM, Förderprogramm der Stadt München) sowie 40 % nach konzeptionellem Mietwohnungsbau (KMB), also ohne öffentliche Förderung, erstellen. Als grober Anhaltspunkt sind hier ca.-Werte zusammengestellt, mit welchen Kosten je nach Fördermodell die Bewohner rechnen sollten:

Stadtwerkschaft-170405_Info-Termin_Zahlen-Fakten